Medizin A-Z
Eisenmangel
Der tägliche Eisenbedarf beträgt ca. 10-15mg, ist jedoch im Wachstum, bei Sportlern und in der Schwangerschaft und Stillzeit erhöht. Große Eisenverluste entstehen durch hohe Blutverluste wie bei Unfällen, Operationen, starken Menstruationsblutungen, Magen- Darmgeschwüren und Blutspende, aber auch durch Alkoholmissbrauch oder falsche Ernährung. Eisenmangel führt zu Blutarmut, Blässe, Leistungsminderung, Kopfschmerzen, Bauchbeschwerden, rissigen Mundwinkeln, Zungenbrennen, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln. mehr…
Gallensteine
Gallensteine machen selten Beschwerden. Sie werden oft zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung des Oberbauches entdeckt. Sie müssen in der Regel nur bei starken und anhaltenden bzw. wiederkehrenden Beschwerden wie Schmerzen und Essensunverträglichkeiten operiert werden. mehr…
Grippe / Grippeimpfung
Die Grippe ist eine lebensbedrohliche Viruserkrankung, vor der man sich durch eine jährlich geänderte Impfung schützen kann. Gegen die häufigen grippeartigen Infekte kann die Impfung keine volle Immunität schaffen, jedoch die Wahrscheinlichkeit und Schwere einer Infektion mindern. mehr…
Haarausfall
Wenn mehre Wochen lang über 100 Haare pro Tag ausfallen, spricht man von Haarausfall (Alopezie); in Deutschland leidet jeder 3. Mann und jede 10. Frau daran. Die häufigste Variante ist die nicht krankhafte, vererbte "androgenetische Alopezie", die hormonell bedingt ist und gelegentlich auch bei Frauen vorkommt. Ursache des krankhaften Haarausfalles können entzündliche Erkrankungen, Stress, Hormon- und Ernährungsstörungen oder bestimmte Medikamente sein. mehr…
Hepatitis
Hepatitis A wird über die Nahrung, die oft chronische Hepatitis B/D und C über die Blutbahn übertragen. Gegen A (aktiv und passiv) sowie B (aktiv) gibt es wirksame Impfungen. Hepatitis A heilt meist folgenlos aus, Hepatitis B und C sind durch Interferon (mit Ribavirin bei Hepatitis C) therapierbar. mehr…
Herzinfarkt und KHK
Die koronare Herzerkrankung ist in den Industrieländern die häufigste Todesursache. Zur Vorbeugung von Bluthochdruck, KHK und Herzinfarkt dienen regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und wenn nötig Medikamente wie Cholesterinsenker, Betablocker, ACE-Hemmer und ASS. Nach einem Herzinfarkt ist die Nachsorge mit Medikamenten und körperlichem Belastungsaufbau besonders wichtig, um einen weiteren Herzinfarkt zu verhindern. mehr…
Herzinsuffizienz
Herzschwäche geht mit zunehmend eingeschränkter Belastbarkeit einher, mit Luftmangel, zuerst nur bei stärkerer Belastung, später auch in Ruhe, manchmal mit Wassereinlagerung an den Unterschenkeln und häufigem nächtlichen Wasserlassen. Zur Behandlung werden entwässernde und Herz entlastende Medikamente verwendet. mehr…
Heuschnupfen
Siehe auch Allergie.
HIV / AIDS
Das durch einen Virus hervorgerufene "Erworbene Immun- Mangelsyndrom" zählt weltweit zu den 5 häufigsten infektiösen Todesursachen (wie Tbc, Malaria, Durchfall, Lungenentzündung) und nimmt an Verbreitung zu. Daher ist Schutz vor Übertragung in die Blutbahn, insbesondere geschützter Geschlechtsverkehr, entscheidend. In den Industrieländern ist es der Behandlung der HIV- Infektion durch die Einführung der teuren hoch aktiven antiretroviralen Therapie (HAART) gelungen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und Begleiterkrankungen zu vermindern. Eine Heilung ist jedoch weiterhin nicht möglich.
Hypertonie / erhöhter Blutdruck
Seit einigen Jahren gilt sowohl der systolische (obere) als auch der diastolische (untere) Blutdruckwert als wichtig bei der Vorhersage von Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die frühere Faustformel für den zulässigen Höchstwert (100 + Lebensalter) wurde deutlich nach unten korrigiert, Hypertonie beginnt ab 140/100 mmHg. Nach ärztlicher Untersuchung zu möglichen Ursachen wird im Allgemeinen als Behandlung die individuelle medikamentöse Einstellung, regelmäßige Bewegung und ggf. eine Gewichtsabnahme empfohlen. Daneben bieten sich inzwischen auch noch andere Verfahren an, wie Akupunktur, Osteopathie, Neurologische Integration.