Matrix-Rhythmus-Therapie

Die Matrix-Rhythmus-Therapie (MaRhyThe®) wurde an der Universität Erlangen im Rahmen zellbiologischer Grundlagenforschungen in den Jahren 1989 - 1997 entwickelt. Sie ist ein Therapieverfahren zur Schmerzbehandlung, Stimulation der Mikrozirkulation und ganzheitlichen Entspannung. Basierend auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass die gesunde Muskulatur des Skeletts auch im Ruhezustand oszilliert, d.h. rhythmischen Schwingungen unterliegt, zielt diese Methode darauf ab, die jeweilige charakteristische Resonatorgüte - und damit die Funktionsfähigkeit - des Gewebes bis in die tiefsten Schichten wiederherzustellen. Folgende Wirkungen können dadurch u.a. erzielt werden:
- Regulierung von muskulärer Fehlspannung
- Besserung des venösen und lymphatischen Rückflusses
- Zunahme der extrazellulären Matrix-Clearance
- Wiederherstellung des interstitiellen ph-Wertes
- Normalisierung der Gewebetemperatur
- Aktivierung des Stoffwechsels
Die MaRhyThe® kann zur Modulation physiologischer Rhythmen der Skelettmuskulatur bei Störungen des Nerven-, Stütz- und Bewegungsapparates sowie bei Störungen des Bindegewebes erfolgreich eingesetzt werden. Hierbei wird mittels eines oszillierenden Exzenters das Gewebe in eine dreidimensionale Schwingung innerhalb einer biologisch wirksamen Frequenz versetzt. Beispiele für Behandlungsziele sind:
- Entspannung muskulärer Verkrampfungen
- Abbau von Schwellungen durch Hämatome, Ödeme, Lymphstau
- Abbau von Gelenkkapselstreß, Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
- Linderung von Schmerzen durch Muskelüberdehnung, Nervenreizungen
- Beschleunigung funktioneller und struktureller Gewebsregeneration
- Verbesserung der Gewebselastizität bei Narben, Verwachsungen, Kontrakturen, strukturellen Haltungsschäden
Den Behandlungsanlässen ist gemeinsam, dass der in den Muskelzellen sowie über das Bindegewebe und den Interzellularraum (Matrix) erfolgende Zellstoffwechsel beeinträchtigt ist. Dies ruft zunächst unspezifische funktionelle Störungen hervor, welche dann nach und nach strukturell werden können. Beispiele für Beschwerdebilder, bei denen diese Therapiemethode sinnvoll angewendet werden kann sind unter anderen:
- Schulter-Arm-Syndrom
- Wirbelsäulenleiden
- Lymphstauung
- Gelenkleiden
- Fibromyalgie
- Osteoporose
- Läuferknie
- Migräne
- Sonstige