Das Neurologische Integrationssystem

Das Neurologische Integrationssystem (NIS) nach Dr. A. K. Phillips D.O. ist keine Behandlungstechnik, sondern ein Behandlungssystem für modernes nicht-invasives Gesundheitsmanagement.
NIS ermöglicht dem Gehirn des Patienten als übergeordneter Regulationszentrale eine Fehlsteuerung zu erkennen und erforderliche Regulationsvorgänge einzuleiten. Die vom Patienten geäußerten Symptommuster können dadurch effektiv in der Ursache angegangen werden.
Anwendungsmöglichkeiten
Auf diese Weise können Fehlsteuerungen im Bewegungssystem, in den Organen und im ZNS aufgefunden und korrigiert werden. Fehlsteuerungen im Hormonsystem, Immunsystem und Verdauungssystem können behoben werden, pathologische Faktoren wie Viren, Pilze und Bakterien können lokalisiert und vom Körper eliminiert werden. Es werden keine Nadeln, keine Injektionen, keine Medikamente, keine Hilfsmittel oder technisches Zubehör (außer einer Lanzette zur Entnahme eines Bluttropfens) benötigt. Behandelbare Beschwerden sind:
- Schmerzen aller Art
- Verdauungsbeschwerden
- Störungen des Immunsystems
- Entwicklungsstörungen und Lernschwierigkeiten bei Kindern
- Chronische Infektionen
- Hauterkrankungen
- Schlafstörungen
- Allergien
- Asthma
- u.a.
Hintergrund – Das Gehirn

Bei der Untersuchung und Behandlung steht das Kommunikationssystem des Patienten im Gehirn sowie zwischen Gehirn und übrigem Körper im Vordergrund. Nur das Gehirn kennt die exakten und individuellen Funktionsparameter, die zum Erhalt der strukturellen Integrität und Homöostase notwendig sind. Nur das Gehirn des Patienten ist in der Lage, sämtliche Organe, Gewebe und Zellfunktionen korrekt zu steuern und zu kontrollieren. Es kennt den Bauplan für alle Strukturen und Funktionen. Pro Sekunde verarbeitet das Gehirn 10 Milliarden Reize, gespeist aus einem bis in den Zellkern reichenden Kommunikations-Netzwerk - dem peripheren Nervensystem und der lebenden Matrix. Dieses Netzwerk arbeitet extrem schnell: mit der Nervenleitgeschwindigkeit von 400 km/h bzw. mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen von 30.000 km/h. Über dieses Netzwerk kontrolliert das Gehirn sämtliche Vorgänge sowohl auf Zellebene (30.000 Enzymfunktionen pro Minute), als auch auf Organebene und auf der Ebene des integrativen Zusammenspiels sämtlicher Strukturen. Dafür stehen im Zentralnervensystem (ZNS) 100 Milliarden aktive Neurone bereit, jedes mit ca. 20.000 Verbindungen.
Wie eine Funktionsstörung entsteht
Der Mensch ist ein komplexes kybernetisches System – d. h. alle Strukturen und Funktionen hängen, einem Computer vergleichbar, wie ein Netzwerk miteinander zusammen, überlagern und beeinflussen sich gegenseitig in unterschiedlichem Maß. Durch physiologische, pathologische (Viren, Bakterien, Pilze) neurologische oder emotionale Überlastung einer Struktur und dem zugehörigen Rückkopplungskreis (vgl. "Stromkreis") entstehen Fehlsteuerungen und Funktionsstörungen. Im Normalfall leitet das Gehirn sofort die notwendigen Reparationsschritte ein, die Heilung beginnt unmittelbar. Sollte jedoch die oberste, im Bauplan festgelegte, sehr individuelle Toleranzgrenze überschritten werden, kommt es zu einer Art Kurzschluss im System. Die Sicherung im zugehörigen "Stromkreis" entkoppelt, um weitere Schäden zu vermeiden. Es entsteht eine Informationslücke in der holographischen Wahrnehmung des Gehirns. Gegenmaßnahmen können nicht mehr eingeleitet werden, dauerhafte Fehlfunktionen mit sehr individuellen Symptommustern entstehen.
Die Behandlung
Durch definierte Kontakte anatomischer Strukturen am Körper und am ZNS des Patienten werden die gestörten Kommunikationswege auf ihre Funktion mittels Muskeltest geprüft. Die nach Rangfolge geordneten Untersuchungs- und Behandlungsprotokolle dienen dabei als Vorlage um das integrative Zusammenwirken aller Strukturen und nicht nur einzelner Teile zu beurteilen. Die Ergebnisse aus den einzelnen Protokollen erlauben Rückschlüsse auf die Art der Störung. Anschließend wird das Gehirn mit einer sog. "corticalen Integration" über dem sensomotorischen Hirnareal auf die Störung aufmerksam gemacht. Das Gehirn kann nun die erforderlichen Korrekturen selbst durchführen. Mündliche, körperliche oder psychische Manipulation durch den Therapeuten sowie Üben durch den Patienten sind nicht notwendig, das Gehirn macht alle notwendigen Veränderungen selbst, um die optimale Funktion wiederherzustellen. Dies ist auch der entscheidende Unterschied zu anderen, zum Teil ähnlichen Verfahren.